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Stifte und Co.

Digitale Lese- und Hörstifte bieten Fachpersonen und den betroffenen Kindern und Jugendlichen einen interaktiven Zugang zu Schrift und Sprache. Alle Stifte verfügen über integrierte Lautsprecher und eine Scanfunktion.

Folgende Stifte haben sich bewährt:

Anybook

Die Aufnahmekapazität dieses Sticks beträgt 200 Stunden. 280 mitgelieferte Sticker können mit Sprachaufnahmen versehen werden. Dazu wird der Stick auf einen Aufkleber gerichtet und der gewünschte Inhalt damit aufgenommen.

Wiedergegeben werden die Inhalte, wenn der Sticker mit dem Stift berührt und gleichzeitig auf den Knopf gedrückt wird.

Über die dazugehörige Anybook Case Software können Aufnahmen archiviert oder neue an den Stift transferiert werden.

Auf der Homepage anybookreader.de finden Sie verschiedene Best Practice-Ideen wie auch weitere Informationen dazu.

Bookii

Bookii vom Tessloff-Verlag ist das Nachfolgemodell von Ting. Er ist mit allen Inhalten des Vorgängers kompatibel.

Der genannte Stift hat nebst der klassischen Audiostift-Funktion einen integrierten MP3-Player. Er enthält deshalb Knöpfe zum Abspielen, Pausieren, Vor- und Zurückspulen.
In Verbindung mit Aufnahmestickern kann der Bookii auf vielfältige Weise genutzt werden. Eigene Sprachaufnahmen werden den Stickern zugewiesen und diese in Bücher oder auf andere Oberflächen geklebt. Audioinhalte werden über den Dateimanager verwaltet, der auf dem Stift vorinstalliert ist und beim Einstecken automatisch startet.

Bookii ist ein offenes System. Diverse Verlage bieten Inhalte für ihn an. Über Bluetooth kann sich der Stift zudem mit der Bookii-App verbinden.

Auf der Homepage des Anbieters können Ideen für den Unterricht gefunden werden.

Ein Scanstift, mit dem man Texte, z. B. für Prüfungen mit Nachteilsausgleich, scannen und sich vorlesen lassen kann, heisst ExamReader.

ExamReader

Im folgenden Kurzfilm wird der ExamReader auf Englisch vorgestellt. Er funktioniert auch in verschiedenen anderen Sprachen, hier ein kurzes Beispiel auf Deutsch. Mit Kopfhörern benutzt, bekommen die Banknachbar*innen im Schulzimmer nichts mit.